Am 26. Februar trafen sich Vertreter einiger DRK-Kreisverbände, die Schulleitung und die Geschäftsführung des DRK-Bildungswerkes sowie der ärztliche Leiter der Einrichtung zu einer Sitzung des Beirates der DRK-Rettungsdienstschule in Meiningen.
Zu Beginn der Veranstaltung berichtete Schulleiter und Geschäftsführer Dieter Rothmann über den aktuellen Stand der Notfallsanitäterausbildung. Derzeit lernen in der DRK-Rettungsdienstschule 178 Schülerinnen und Schüler in sechs Klassenverbünden, wobei der Anteil der weiblichen Anwärterinnen mit etwa 80 Prozent deutlich überwiegt. Aufgrund des starken Anstiegs der Schülerzahlen musste auch die Zahl der festangestellten Lehrkräfte und Honorarkräfte entsprechend erhöht werden.
Dieter Rothmann stellte zudem für das Jahr 2025 geplante Entwicklungsschritte der Schule vor. Als wichtigstes Projekt wird die Schaffung weiterer Unterrichtsräume angegangen. Dieses Vorhaben wird durch die Umwandlung der im Schulgebäude vorhandenen Übernachtungsräume und die Aufstellung von Containerklassenräumen im vorderen Bereich des Schulgrundstücks ermöglicht. Weitere Vorhaben betreffen eine Erweiterung der Trainingsmöglichkeiten für die Rettungsdienstausbildung und den Ausbau der Parkflächen.
Der stellvertretende Schulleiter Tobias Fraatz gab einen Ausblick auf die Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts der Notfallsanitäterschule hin zu einer zeitgemäßen Konzeption, die den heutigen Auszubildenden gerecht wird. Ebenso engagiert ist das Schulleitungsteam in der Weiterentwicklung der Lehrkräftefortbildung.
In der anschließenden Diskussion stellten die Teilnehmer übereinstimmend fest, dass wir in Thüringen darauf achten müssen, den Anschluss an aktuelle Entwicklungen im Bereich der rettungsdienstlichen Ausbildung nicht zu verlieren. Auch die Ausbildung von Rettungssanitätern muss überarbeitet werden und sich stärker auf die praktischen Anforderungen in der Berufspraxis konzentrieren.



