Am 18. Januar ehrte der DRK-Blutspendedienst NSTOB zusammen mit den Thüringer DRK-Kreisverbänden über 400 Blutspenderinnen und Blutspendern sowie ehrenamtlich Helfende. Gemeinsam wurden mehr als 30.000 Blutspenden erbracht.
Über 400 Blutspenderinnen und Blutspender, sowie ehrenamtlich Helfende, beim großen Lebensretter-Empfang im Erfurter Steigerwaldstation wurden geehrt. Die eingeladenen Blutspenderinnen und Blutspender brachten es dabei zusammen auf über 30.000 Blutspenden und damit auf mehr als 15.000 Liter Spenderblut, die den Patientinnen und Patienten in den klinischen Einrichtungen in Thüringen zur Verfügung gestellt werden konnten. Ausgezeichnet wurden Jubiläumsspendende, die im vergangenen Jahr mindestens ihre 75. Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz geleistet haben. Sie standen stellvertretend für jährlich 40.000 Blutspenderinnen und Blutspender auf den DRK-Spendeterminen in Thüringen.

Als Ehrengäste waren die Bürgermeisterin und Dezernentin für Soziales, Bildung, Jugend und Gesundheit der Stadt Erfurt, Anke Hofmann-Domke, der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Thüringen, Lars Oschmann und der Landesarzt des DRK-Landesverbandes Thüringen, Prof. Dr. med. Reinhard Fünfstück erschienen.
In seinem Grußwort dankte der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Thüringen, Lars Oschmann, allen Blutspenderinnen und Blutspendern für ihr lebensbejahendes Engagement: „Mit ihrer Tat setzen sie sich für Menschen in Not ein, so wie das auch die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im DRK Thüringen tun. Ihre Blutspenden retten Leben! Sie sind Vorbild für viele Menschen im Freistaat Thüringen, da Sie bürgerschaftliches Engagement und solidarisches Verhalten mit persönlichem Einsatz verbinden. In einer Zeit in der der Blick zu vieler Menschen in diesem Land auf sich und die eigenen Meinungen und Wünsche gerichtet ist, sind sie, ist ihr Handeln von ganz besonderem Wert.“

Besonders bewegt waren die Anwesenden als Moderator Mark Neblung eine Eichsfelder Familie auf die Bühne holte und diese davon berichtete, dass das Leben der Mutter einer heute vierjährigen Tochter nach großem Blutverlust während der Geburt durch den Einsatz von Spenderblut gerettet werden konnte, sodass diese nur deshalb zu den Anwesenden sprechen konnte.



