In der Geschäftsstelle des DRK-Landesverbandes Thüringen begrüßten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams Freiwilligendienste Anfang September junge Thüringerinnen und Thüringer, die in den kommenden zwölf Monaten ein Jahr im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst absolvieren werden.
Teamleiterin Annett Dorniok sagt: „Mit 150 Freiwilligen starten wir mit einer Rekordzahl ins neue Freiwilligenjahr, wie wir sie in den vergangenen 20 Jahren beim DRK-Thüringen nicht erreicht haben. Über die Gründe können wir nur spekulieren. Sicher ist jedoch, dass die Jugendlichen und viele Eltern heute besser über die Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes informiert sind und es als sinnvolle Chance begreifen, sich noch ein Jahr für die Zukunftsorientierung Zeit zu nehmen.“
Die Freiwilligen starten ihr FSJ oder ihren BfD in Einrichtungen in allen Regionen des Freistaats. Darunter sind Angebote aus den Bereichen Pflege und Kita, aber auch Schulen, Jugendarbeit, stationäre Jugendhilfe und Blutspendedienste.
Aufgrund der durch die Bundesregierung beschlossenen Haushaltskürzungen, die auch den Bereich der Freiwilligendienste betrifft, müssen die Einsatzstellen mit höheren Aufwendungen für die Freiwilligen rechnen. Hier hilft das Land Thüringen bei einem Teil der Einsatzstellen mit einem höheren Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds.


