Junge Menschen wollen mitreden, wenn es um ihre Zukunft geht. Genau darum ging es beim Tagesseminar „Freiwilligendienst trifft Politik“, das am 26. Oktober in den Räumen des DRK-Landesverbandes Thüringen in Erfurt stattfand.
Rund 25 Freiwillige verschiedener Träger der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen kamen zusammen, um über ein Thema zu diskutieren, das aktuell viele junge Menschen bewegt: Welche Auswirkungen haben die politischen Debatten um Wehrdienst und Wehrpflicht auf den Freiwilligendienst und die persönliche Lebensplanung?
Als Gesprächspartner war der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hose zu Gast. Er gab Einblicke in aktuelle politische Herausforderungen und erläuterte seine Positionen zum Wehrdienst sowie zu möglichen Modellen einer Wehrpflicht. Im Anschluss setzten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen intensiv mit Fragen rund um die Zukunft des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), Wehrdienst, Krieg und Frieden sowie ihren eigenen Perspektiven auseinander.
In der anschließenden Gesprächsrunde nutzten die Freiwilligen die Gelegenheit, ihre Fragen, Anregungen und Erwartungen direkt an den Politiker zu richten. Dabei wurde deutlich, was viele junge Menschen sich wünschen: mehr Transparenz, verständliche Informationen und einen politischen Dialog auf Augenhöhe.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik und jungen Menschen ist. Nur wenn ihre Perspektiven gehört werden, können Entscheidungen getroffen werden, die ihre Lebensrealität angemessen berücksichtigen.
Der DRK-Landesverband Thüringen bedankt sich herzlich bei allen Freiwilligen und den begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen für die engagierte und offene Diskussion. Ein besonderer Dank gilt Michael Hose für seine Zeit und seine Bereitschaft, mit jungen Menschen über dieses wichtige gesellschaftliche Thema ins Gespräch zu kommen.
Denn Politik sollte nicht nur über junge Menschen sprechen – sondern vor allem mit ihnen.


